TSCHÜSS, WIR MACHEN DICHT!

Also eigentlich legen wir grad erst richtig los. Aaaaber es ist Zeit geworden, sich zumindest als Band von hier zu verabschieden. Wir haben uns ein eigenes kleines Häuschen mit Blog gebaut, genau hier: www.captaincapa.de

Wir lassen dieses Bollwerk der intellektuellen Bandpromotion allerdings stehen, damit wir alle schööön Back To The Future spielen können und hier nachschlagen können, was damals so abging.

ALL THE LOVE – wir sehen uns drüben!

HAMBURG!!!

Nachdem wir am Freitag in JENA das CAFÉ WAGNER zerballern, gehts die Woche darauf endlich wieder nach Hamburg!

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Erscheinen sie zahlreich!

MÜNSTER! LIVEDATES! BAM!!!

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GEIL!!! ALBUM KOMMT IM MAI! SINGLE VORHER! DAVOR NOCH TOTAAAL VIEL KRAMS. WAMMS.

LIVE-DATES:

08.04.2011 Jena, Café Wagner
16.04.2011 Hamburg, Westwerk [Operation Ton] (+ DTR, Das Audiolith)
28.04.2011 Münster, Skaters Palace (+ Frittenbude, Supershirt)
29.04.2011 Hagen, Juz Pelmke (+ Ira Atari)
30.04.2011 Kassel, Karoshi (+ Plemo & Rampue)

CAPTAIN CAPA SAVED MY LIFE TOUR:

26.05.2011 Ilmenau, BD Club
27.05.2011 Erfurt, Stadtgarten (ALBUMRELEASEPARTY)
28.05.2011 Magdeburg, Café Central
03.06.2011 Oldenburg, Amadeus
04.06.2011 Leipzig, Werk 2
17.06.2011 Nordhausen, Destille
18.06.2011 Eisenach, Schlachthof

TOUR WIRD FORTGESETZT / ERWEITERT!

ALBUM IM KASTEN / UND NUN!?

Uiuiui, so lange ist der letzte Blogeintrag schon her. Weil alle nur noch auf Facebook rumgurken. Das ist ja auch irgendwie ganz cool. Hier müssen wir wohl demnächst mal wieder ein bisschen mehr Content rausschleudern. Möge die Schleuder beginnen, und wie könnte das besser von statten gehen als mit einer Hand voll heißen Informationen zur neuen Platte?

In den letzten Wochen haben wir uns, wieder zusammen mit Norman Kolodziej aka Tante Renate aka 50% of Bratze eingeschlossen um unsere Songs abzumischen, tight aufzunehmen, umzuwursteln und ein fertiges Album zusammenzuschustern. Das geschah diesmal ganz bewusst bei uns in der Provinz – direkt zwischen der schiefen Kirche und den alten, zerfallenen Stadtmauern, ständig bedroht von den Sole-Unterspülungen des Weinbergs. Schieß mich weg! Acht Tage lang haben wir uns dort also in unserem bunten Häuschen eingesperrt, jede Menge flüssiges Gift vertilgt, uns fast ausschließlich von Pizza und anderem Fertigfraß ernährt und die gute alte Muttibude in eine Keimzelle des kreativen Killeroutputs gemacht. Immer wieder schnupperten Freunde vorbei, um uns über die Schultern zu schauen, uns zu helfen, Takes beizusteuern oder einfach nur mit uns abzuhängen. Entgegen unserer ersten Befürchtungen und Zweifel – Album zuhause aufnehmen, ja, nein!? Ablenkung und so!? – entpuppte sich genau das im Laufe der Produktion als überraschender Zugewinn und gern gesehene Abwechslung.

Die Songs die wir in diesen acht Tagen glatt gebügelt, sortiert, gemischt und neu aufgenommen haben, sind in den letzten zwei Jahren entstanden, die meisten davon allerdings in den letzten Monaten. Aus unfassbar vielen, vielen angefangenen, halbgaren, halbfertigen und fertigen Projekten haben wir uns die spaßigsten, wichtigsten herausgepickt und für die Platte fettgemacht. Wir haben Gäste eingeladen und Gäste besucht, die uns unter die Arme griffen, Gesangs- und Gitarrenparts beigesteuert haben. Einige davon werden euch bekannt vorkommen. Aber das lassen wir mal noch im Schleier des Geheimen.

Der Sound wird wohl diesmal noch bunter als auf unserem Vorgänger. Mehr Disco, mehr Popschmalz, aber auch mehr Emogeballer, mehr Bass, hier und da eine Prise Darkness und vor allen Dingen… mehr Hall. LOLZ!!!11 Viele hirnrissige Ideen haben wir eiskalt umgesetzt, ohne Rücksicht auf Verluste oder die Sittenwächter der Indiepolice – und wir freuen uns tierisch darüber!

Für Norman und uns geht es jetzt nochmal ans Eingemachte – noch muss viel gemischt und viel geschoben werden, dann geht der Trouble mit dem Artwork und dem ganzen Drumherum los. Darauf freuen wir uns diesmal aber ganz besonders, ein paar spannende Sachen haben wir schon in der Hinterhand. Aber auch dazu vorerst Schweigen!

Wir freuen uns tierisch, bald mit neuem Shit an den Start zu gehen und könnens kaum erwarten, den Kram auf eure BLEEDING HEARTZ los zu lassen. Apropos Hearts: die könnt ihr jetzt schon mal ganz weit aufmachen – sonst wird das nix mit uns!

Ansonsten bleibt zu sagen: wir sehen uns hier!? =>

21.01. Bremen – Tower (+ SUPERSHIRT)
28.01. Nordhorn – Scheune (+ SUPERSHIRT)
18.02. Kassel – Schlachthof
25.02. Tannheim-Egelsee – Schwarzer Adler
26.02. Karlsruhe – Caramboulage
05.03. Neuwied – Dyke Club
10.03. Konstanz – Kulturladen (+ FRITTENBUDE)
19.03. Chemnitz – AJZ (+ FRITTENBUDE + RAMPUE)
29.04. Münster – Skaters Palace (+ FRITTENBUDE + SUPERSHIRT)

2010 – was hast du bloß mit uns gemacht!?

Liebe Leute,

wir reihen uns in die Kette der Jahreszusammenfassenden Bands ein – denn auch wir wollen ein Resümee der letzten zwölf Monate ziehen. 2010 war für uns ein aufregendes, ein spannendes, ein verwirrendes, ein tolles Jahr! Wir haben wahnsinnig viel erlebt, sind viel rumgekommen, haben unsere erste Tour gespielt, unser erstes Video gedreht, unsere erste Vinylveröffentlichung rausgebracht und so viel mehr. Wir haben nette Bands kennengelernt, wir haben blöde Bands kennengelernt.

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Das Captain Capa Jahr ging im Januar mit einer wilden Reise nach Berlin los. In Papa Torsuns Schlafzimmerstudio haben wir „You“ aufgenommen, unser Emo-Feature auf dem fantastischen „Ausflug mit Freunden“ Album. Wir haben tolle Konzerte mit Supershirt und Egotronic gespielt, haben es auf dem Audiolithfest in Wiesbaden krachen lassen und natürlich haben wir uns auch ein paar Tage an die Fersen von Tante Renate geheftet um mit ihm durchs Land zu ziehen. Highlights der ersten Jahreshälfte: die bombastische Turmparty der DEAD DISCO Crew, das familiäre Konzert mit den Supershirts im Erfurter Stadtgarten, der Riesengig mit Bratze im wunderschönen Lübeck, das Audiolithfest in Wiesbaden und ein völlig hirnloser Wahnsinnsabend im winzigen Allgäukaff Willofs.

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Willofs

DEAD DISCO feat. Captain Capa from DEAD DISCO on Vimeo.

Dead Disco / Bad Langensalza

Captain Capa Interview from DEAD DISCO on Vimeo.

Dead Disco / Interview


Lübeck / Treibsand

Im Sommer ist es bei uns ziemlich ruhig geworden. Dafür haben wir ständig Songs gebaut, Ideen gesammelt, uns auf den großen Herbstcoup vorbereitet und uns auf etlichen Konzerten als Gäste rumgeschlagen. Unter anderem hat der Sommer zumindest mir einen der derbsten Momente ever beschafft:


Bei 1:15 beginnt der Terror!

Der Rest des Jahres stand dann ganz im Zeichen unserer großen Höllensymbiose. Supershirt und wir haben uns auf Konzerten kennen gelernt, ineinander verliebt und wussten – wir sind füreinander bestimmt. Henry, Hendrik und später auch Marco übernehmen für uns die Rolle der großen Brüder und hecken mit uns den Plan der Toten Tiere aus. An zwei brennend heißen Sommertagen im Berliner Homestudiokabuff schreiben und produzieren wir den Titelsong zur gemeinsame EP. Bevors zusammen auf Tour ging haben wir uns von Timo Roth dafür ein zauberhaftes Nineties-Ossi-Video drehen lassen.

Die dazugehörige Tour war für uns der totale Reizüberflutungsoverkill. Wir hatten unfassbare Abende in Hamburg, Münster, Rostock oder Bingen, und selbstverständlich auch harte Nächte. Trotzdem bleibt die Tote Tiere Tour für immer als eine Reise der Lachflashs, des steten Niveauabfalls, der kreativen Hochphase, des Lernens – als eine Tour d‘Amour in unseren Herzen! Ha! Was haben wir nicht alles gelernt – hauptsächlich nur Quatsch. Die Tourberichte sind wenige Einträge unter diesem.

Im Zuge der Tote Tiere Veröffentlichung auf Audiolith Records haben sich Cobretti Records und Captain Capa fließend voneinander verabschiedet, ohne richtig darüber bescheid zu wissen. Wir möchten gar nicht groß auf den Kram eingehen – möchten uns aber an dieser Stelle nochmal für den großartigen Support von Cobretti Records, und insbesondere PathosFM, bedanken, der uns aus der Pampe geholt hat und in die Welt gestoßen hat. Love!! Ebenso geht ein riesiger Dank an Fabian, unseren Amadis-Booker. Auch von Amadis und wir werden 2011 getrennte Wege gehen. Entscheidungen, die man nicht gerne trifft, aber irgendwie ja doch treffen muss, wenn man einen Plan hat, wos hingehen soll. Selbstverständlich gehen auch ganz feste Umarmungen des Dankes an Lewe und Audiolith, die den Tote Tiere Zirkus möglich machten und unsere EP so liebevoll in ihre Obhut genommen haben.

Vor wenigen Tagen ging das Capa-Jahr mit einem wundervollen Auftritt in der spacigen Erfurter EGABOX und einem sehr persönlichen (haha) Konzert im gruseligen Tonnengewölbe des zugeschneiten Wangens vorbei.

Was passiert nun!?

Wir haben in der Zeit nach Tonight Is The Constant ständig an Songs geschrieben, Stücke produziert, Texte eingesungen – dabei hat sich ein riesiger Berg Material angesammelt. Im Januar werden wir, wieder gemeinsam mit Der Tante Renate, unser zweites Album aufnehmen, dass wir wenige Monate später dann auf euch los lassen. Wir werden viel voneinander hören im nächsten Jahr, und uns öfter begegnen, als euch lieb ist – und ja, das ist eine Drohung!! Jetzt muss erstmal eine Platte geschraubt werden, die unseren Ansprüchen und euren Erwartungen gerecht wird, damit wir bald mit neuen Songs auf die Bühnen dieser Welt springen können.

Wir freuen uns drauf! Endless love – und lasst den Kopp nich so häng‘ – is‘ Weihnachdn!!

AUSSERDEM:

Ashis Alben / EPs des Jahres: 1. Baths – Cerulean / 2. Crystal Castles – Crystal Castles (II) / 3. Two Door Cinema Club – Tourist History / 4. Ellie Goulding – Bright Lights / 5. Russ Chimes – Midnight Club / 6. Games – That We Can Play / 7. Herrenmagazin – Das wird alles einmal dir gehören / 8. Kanye West – My Beautiful Dark Twisted Fantasy / 9. Tokyo Police Club – Champ / 10. Anoraak – Wherever the Sun sets

Ashis Filme des Jahres: Scott Pilgrim vs. The World + Inception

Song des Jahres ist ja wohl unangefochten The-Dreams Loveking. Haha. Oder Moneyboys Dreh den Swag auf! Schwierig!

Alle Angaben ohne Gewähr.