Archiv für Januar 2008

Treffen der Giganten

Manchmal haben Maik und ich einfach Glück. Auf einem kleinen, zerlumpten Klebezettel haben wir uns notiert, wo’s langgehen soll, wenn wir erstmal in Halle sind, um Der Tante Renate und Cobretti Ruhr Chef Pathos FM zu treffen. Leider waren wir kaum hinterm Ortseingangsschild, als uns die riesige Betonstadt komplett verschluckt und in sich verschlungen hat. „Ääh also Franzi meinte irgendwie von der Hochstraße runter auf die große Straße.“ Schade, dass in Halle so ziemlich alle Straßen relativ hoch und groß sind. Aber wie gesagt, es gibt so Tage, da haben wir Captains einfach DEN Riecher. Zettel weggeschmissen, einmal die Dame an der Tanke gefragt und schon sind wir – wie von Geisterhand geführt – vorm Ziel. „Mädels, wo ist denn hier das Uni… oh, okay.“ Peinliche Aktion, direkt unterm Unikum-Schild nochmal dach dem Weg zu fragen. Au backe!!

In der unfassbar kleinen Studentenkneipe dann ein-zwei Mixbiere für Männer ohne Eier gekippt und dann war schon die Hölle los. Erstes Zusammentreffen mit unserem Schirmherr PathosFM und ein weiteres mit dem Mann, den wir später in Interviews unseren Mentor nennen müssen. Tante Renate spielt wieder gewohnt geil, hat plötzlich viel mehr Gitarrenparts als sonst, spielt wenig vom aktuellen Album und zeigt sich experimentierfreudig. Leider ist es so eng, dass tanzen nicht so richtig machbar ist, und viele haben auch nicht so Bock auf Elektrobolz, wies aussieht. Die muss Renate mit seiner aufgepimpten Version von Reign In Blood locken. Das klappt!

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Pathos verschanzt sich derweil hinter einem Berg aus Ashitaka-Designs… äh nee… also hinter seinem Cobretti Webshop und verkauft Merch. Durch aggressive Direktwerbung können Maik und ich eine Captain Capa CD an die nette Bardame verkaufen, der Handel wird zur ersten Autogrammstunde.

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Wir bekommen unseren fairen Anteil des CD-Verkaufs. Der Chef regelt das…

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… und wir dürfen 10cent behalten. Cobretti – Music for people!!

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Maik und Renate sind amüsiert und essen Schlümpfe, mit denen Renate noch lange zu kämpfen hat.

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Zu guter letzt noch ein Wahnsinnsschuss von Pathos und seinen Zöglingen.

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Maik und ich sind dann ziemlich fertig zurück nach Hause getuckert, ich glaube ich bin zwischenzeitlich wieder eingenickt. Das darf nicht passieren, das ist für den Fahrer immer voll die Hölle!! Da schmeckt sogar der Ranger scheiße. Was bleibt sind ein paar tolle Erinnerungen mehr, eine Hand voll krasser Fotos, ein Cobretti-Werbespot mit Captain Capa (bald!) und der Satz des Abends…

„Ich werd nicht fertig, ey, du hast die Escapado produziert!!“

Improvisieren unter 50

Au weia, da haben wir wieder mächtig in die Scheiße gegriffen, haha. Man soll sich halt doch nicht zu viel vornehmen, auch wenn man nur für die Beschallung der Geburtstagsparty im eigenen Haus verantwortlich ist. Hatten wir aber total Bock drauf, Wohnzimmer zerlegen und so! Hat auch eigentlich ganz gut geklappt, abgesehen davon, dass unser großer Trumpf – die Effektgeräte of DEATH – plötzlich den Geist aufgegeben haben. Also meins, irgendwie. Trotzdem alles sehr lustig!

Hier mal ein köstlicher Auszug unserer Live-Qualitäten wenn es um improvisierten Spontan-Krach geht. Maik macht da besonders lustige Sachen!

Aber auch sonst ein lustiger Abend. Götz will alle zwei Minuten „EINEN AUSKLOPFEN“ und kaum ist der Klopfer geleert und verschlossen will er diesen wundervollen Ossi-Brauch wiederholen. Ich halte mich zurück, Maik übertreibt und wacht bei Sonnenschein in unserem Wohnzimmer wieder auf. Gibt schlimmere Gäste!! Die junge Frau zum Beispiel, die uns das Bad vollgekotzt hat, obwohl die Party ein Stockwerk weiter oben stattfand. Oder den ewigen Außenseiter in Town, der dann schließlich doch von der Schule flog, als seine Lehrer Angst vor den ständigen Mordgelüsten bekamen. Keine Ahnung, was der plötzlich neben uns stand. Ich glaub, den binden wir mal ins Programm ein. „Ey, drück mal die Fünf!“

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Nach Captain Capa dann verrückte Trashtanzparty für zehn Leute, ich nutze die Gelegenheit und raste mit Maik zu „All The Things She Said“ absolut aus, bevor er sich mit dem Fund des Abends – einem versteckten Plastekorb voll Rum – ins Nirvana schießt. Wir sind uns einig – das covern wir AUF JEDEN FALL noch!

Wir werden diese Woche wieder ein paar Songs basteln. Adolescence ist irgendwie fertig, glauben wir, und ein richtig heißer Track von Maik ist noch in Arbeit. Abgesehen davon freuen wir uns wie die Kaninchen auf Dienstag, da gibt es Tante Renate live und wir werden zum ersten Mal die Möglichkeit haben, ein Foto mit unserem Chef zu schießen. Wir sagen: JUCHU!!

Kommt gut nach Hause!

PS: Escapado-Scheibe ist im Briefkasten!! Geiles Teil!

Captain Capa live im Wohnzimmer

Aufpassen, das klingt jetzt vielleicht alles ein bisschen merkwürdig.

Also, Bolle – der Name dürfte hier in Bad Frankenhausen recht bekannt sein – feiert morgen, also heute am Freitag, seinen FÜNFZIGSTEN Geburtstag!! Weil wir ihn mögen und er der Freund meiner Mutter ist und morgen, also heute am Freitag, eine ziemlich geile Party gibt, sind wir mit unseren Maschinen auch dabei und rocken die Bude. Wenn ihr nicht zu viele Leute seid und Lust auf Capacapa live im Wohnzimmer-Atelier habt, könnt ihr also ganz lieb fragen, und dann nehmen wir euch mit und zerlegen mit euch die Bude.
Dort wagen wir dann auch ein Experiment und lassen unseren Wohnzimmer-Gig mal eben zur Session auslaufen und werden ordentlich mit unseren neuen Gerätschaften rumbasteln. Haben wir heute zur „Probe“ mal probiert. So sieht das aus, wenn Maiki sich aus alten Laminatbodenplatten eine XXL Station zusammenbaut. Schön auch immer wieder das Kinderzimmerflair im Hintergrund.

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Wir sind dann irgendwie in unserem neuen Song (gerade in Arbeit, dürfte bald fertig sein und wird wohl „Take Four: Adolescence“ heißen) völlig ausgerastet und haben da eine zwanzigminütige Distortion-Party draus gemacht. War aber toll, diese Effektpads habens voll drauf. Irgendwie Krach aufnehmen, loopen und ’ne Melodie draus basteln und dann irgendwie wieder in den Song zurückfinden. Klingt jetzt sicher voll uninteressant, au Backe. Naja, geht so ungefähr:

Also Leute, wenn ihr Bock auf die Party habt, ruft mich einfach an oder schreibt hier rein oder so, dann klären wir da was ab. Wir starten aber erst 23:00 oder so, nehme ich an. Das wird geil! Wird auch gefilmt diesmal und geht dann online, wenn wir nicht zu kacke sind.

Memo an mich: Baileys fehlt noch!!

Götz On Fire

Danke Leute, cool dass ihr gleich alle wieder mit am Start seid und hier fleißig mitlest und so, find ich sehr geil alles. Wird gut hier, ich riech das!! Los geht’s…

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Hier, das ist unser Lieblings DJ Fuzz Galaxy Buzz! Der heißt eigentlich Götz und dürfte Lesern meines verstorbenen Blogs schon bekannt sein, dank der großartigen „DER GÖTZ“ Sammelkartenreihe vielleicht. Götz hat heute jedenfalls festgelegt, dass er der eindeutig bessere Sänger für Captain Capa wäre. Darum haben wir alle Capa Gesangsspuren von mir in den Mülleimer geschoben und die Songs direkt neu aufgenommen. Ich hoffe, wir können das mit Cobretti Records vereinbaren, dass wir die Scheibe schnell neu auf den Markt bringen, mit Götz brandneuen Gesangsspuren halt. Hier mal seine Neu-Interpretation von Kids On Fire.

Captain Capa – Götz On Fire

Auf dem Foto sieht man auch sehr schön, wie er die nötige Portion angestautes Leid in die Aufnahmen packt. Sehr gut! Ich glaube, da machen wir demnächst mal ’nen Karaoke Contest draus.

Highlight des Tages war trotzdem was anderes! Die Post hat heute wieder ein Paket gebracht. Jetzt muss ich nicht mehr auf Maiks Edel-Kaosspad neidisch sein, mit dem er immer so geile Effektgrütze macht und auf dem Leucht-Touchpad rumfriemelt. Jetzt hab ich halt einfach die Miniversion dieses tollen Effektgerätes und die macht Heidenspaß!

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Jetzt kann ich live singen wie Scheiße, das interessiert einfach keinen mehr, solange da so ein heißes Echo draufliegt und ich meine Stimme so geil verzeeerrrrreeeen kann. Hammerteil! Wenn ich es jetzt noch schaffe, dabei so gut auszusehen wie Captain Maik, hab ich ihn voll übertrumpft.

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Das ist übrigens ein Foto der letzten Captain Capa Aufnahmesession. Die war mehr so halbergiebig. Sind nur halbe Songs rausgekommen, irgendwie. Dafür werden alle geil! Eins von mir, eins von Maik und ein Remix für h.n. Oh Shit, Bombe geplatzt. Naja. Hier noch ein paar Schnappschüsse des frustrierenden Homestudio Tags.

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Captain Maik am verzweifelten Arpeggiator einspielen. Klingt wie DANGER für Arme!

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Ich am zusammenfriemeln. Nur manchmal cool.

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Genervt, aber Bayleys!!

Ja, rausgekommen ist, wie gesagt, noch nichts fertiges. Aber wenn ihr Bock habt, können wir mal in einen der Songs kurz reinhören. Ist halt Anfangsstadium und alles, aber einer von denen wird ungefähr so anfangen:

Mal sehen, was das wird. Für heute erstmal genug, morgen Früh Fahrschule, damit der scheiß Lappen endlich mal erledigt ist.

Hier noch ein Bild für die Maik-Fans, die können da jetzt Kussmünder drauf machen und sich das übers Bett hängen. Mach ich auch, find ich gut!!

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Bis zum nächsten Mal! HA!

Jetzt bloggt die dumme Sau schon wieder

Ein geiles Gefühl!! Irgendwann Mitte 2007 hab ich aus einer unergründlichen Mixtur aus Zeitmangel und Lustlosigkeit mein Lieblingshobby schlechthin an den Nagel gehangen: bloggen. Das fand scheinbar nicht nur ich ein bisschen traurig – das Geschrei war groß. „Uuuh!“ und „Aaah!“ und jetzt bin ich halt doch wieder da. Aber jetzt stellen wir die Scheiße mit dem immer witzigen Ashi und den lustigen Bildchen mal etwas in den Hintergrund, das fetzt doch nicht mehr. Aber klar, kritzeln tu ich auch und überhaupt bleibt am Ende eh wieder alles beim alten. Hier, frischen Wind gibts trotzdem.

Ab jetzt ist das nämlich nicht nur der unfassbare ASHIBLOG sondern nebenbei und gleichzeitig auch der offizielle CAPTAIN CAPA Blog. Das ist meine neue Elektrobänd, hören kann man uns DA, kaufen kann man uns DA und von uns lesen kann man zukünftig immer hier. Ansonsten gibts jetzt hier auch immer heiße Ausschnitte aus dem von Zeitdruck geschundenen Leben eines Mannes, der seine Freizeit der Erstellung von grafischer Arbeit widmet und daran eines Tages stirbt.

Schön auch, dass ich ab jetzt wieder lieblos hingeklatschte Comics posten kann. Heute erst entstanden – mein Papst. Eigentlich wollte mein Homie Götz nur, dass ich ihm für irgendein Erzieher-Plakat ein paar Krixeleien mache. Wir hätten das nur nicht zusammen machen sollen. Sowas kommt von sowas.

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Aufs Plakat geschafft hats dann der hier.
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Ich war von ANFANG AN für Nummer zwei!!

Okay, super erster Beitrag!! Die Leserzahlen von 2006 werde ich damit auf jeden Fall VERDOPPELN. Morgen gibts Neuigkeiten von Captain Capa und ihrer selbstlosen, nervenzermürbenden Aufgabe, neue Songs aufzunehmen. Gefährlich!!