Wochenende rum + Remix

VORWEG: Tomarcte hat einen absolut herrlichen Kids On Fire Remix gemacht, den man sich auf seinem Myspace und in seinem Blog anhören kann. Wir sind von den Socken und haben uns sofort in das Ding verliebt. Checkt das aus!!

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WOCHENENDE RUM:

Zum Glück, Freunde, zum Glück. Freitag und Samstag Double Action Captain Capa… alles sehr anstrengend, weil: beides Technopartys. Kleine Technoparty am Freitag: sehr angenehm aber lehr, große Technoparty am Samstag: weniger angenehm aber voll. Aber von vorn…

An beiden Tagen haben wir nach Fuzz Buzz gespielt, der überraschenderweise auf einmal ein unfassbarer DJ ist. Freitag wollte der Laden einfach nicht rollen, obwohl diesmal einfach alles richtig gemacht wurde. Ich versteh das nicht. Line-Up gut, Location gut, Preis unfassbar, trotzdem kaum mehr als 60 zahlende Männekens. Mit unserem Auftritt sind Maik und ich sehr zufrieden, das hat wunderbar geklappt mit dem „Liveset“, auch wenn der Funken nicht bei allen übersprang. Im Vergleich zum nächsten Abend war das trotzdem schon irgendwie die Übungseinheit. Da wurde es nämlich richtig gruslig.

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Man stelle sich das mal vor: Elektro-Party mit 3000 BesucherInnen (die Türen gingen 00:30 oder so zu) und alle haben sie abstruse, aufwendig geschneiderte und trendig gefärbte Frisuren. Geschätze zehn davon haben in ihrem Leben schon einmal ein Konzert gesehen. Zwischen 59 Elektro-DJs ist es da natürlich nicht einfach, die Hansel auf dem kleinen Floor mit eigener, hausgemachter Musik zu begeistern. Vor allen Dingen nicht, wenn Fuzz Buzz uns vorher mit seiner „Auf-die-Fresse-Taktik“die Show stielt. Den dürfen wir einfach nicht mehr vor uns lassen. Der Raum ist von hinten bis vorne gefüllt, die Leute schreien, werfen Becher durch die Luft, reichen ihre Hände zum DJ und sind völlig am Abdrehen. Götz hoffentlich auf Wolke Sieben. Nur die Bärenmaske hat gefehlt.
Wir sind derweil besorgt um Steckdosenplätze und Bühnenplatz, können unser Equipment aber irgendwie auf den Tisch kloppen. Alle Geräte klitschnass, weil draußen kalt und drinnen heiß. Maik erklärt mir später die physikalischen Abläufe des Kondensierens. Ich verstehe! Wir beginnen mit unserem neuen Alarm-Intro, das ebenso gut basslastig auf die Fresse gibt und sind überrascht – es funktioniert. Die Menge bleibt euphorisch und feiert uns gut ab. Als ich das Mikro in die Hand nehme, ist alles vorbei – Stimmung in unfassbarem Zustand. Der Hammer!
Schade, dass bei Adolescence alles in sich zusammen fällt. Der Track ist zu schnell, zu weich, zu ravig – zu viel Melodie. Der Raum ist in REKORDSCHNELLE leergespielt. Unsere neuen, bassigen Technotunes kommen super gut an, der Raum füllt und leert sich im 10-Minuten Takt. Ein harter Kern sieht sich das Spektakel von Anfang bis Ende an, ein paar sind sichtlich erfreut. Schade, dass nach wenigen Songs der erste DJ Stress macht und Maik während des Spielens vom KORG drängeln will. „Hier, in fünf Minuten bin ich!“ „Nee, nee, verzögert sich alles!“ Naja, Chef geholt, alles klar. Der DJ ist weg, die schlechte Luft bleibt. Auraes Union Race Remix bleibt fast instrumental, weil ich unter dem Pult am abkacken bin und trinken muss. Irgendwer muss mir mal Atem- und Singübungen beibringen. Oder gesundes Essen geben. Danach den ganzen Krempel durch tausende von verschwitzten Gelfrisuren mit Muskelshirts tragen und im völlig zugeschneiten Testarossa verstauen.
Trotz allem – eine wirklich spannende Erfahrung, und so in der Art würden wir das wohl auch nochmal machen. Dann aber mit weniger Melodie, weniger Aufwand und weniger Stress. Laptop hin, Effektgerät dran, Mikro an, ab gehts. Die Rave-Pop-Tracks kriegen eine Techno-Bass-Kur und dann probieren wir das zum nächsten Event nochmal, wenns genehm ist.

Das wahre Highlight der Nacht waren allerdings die Stunden zwischen Auftritt und Heimreise. Wir haben einfach die ganze Zeit damit verbracht, im Backstage Idioten zu kommentieren und dazu imaginäres Popcorn zu futtern. Besser als jeder DVD Abend, ungelogen. Früh um Sechs dann Karre aus der Scheiße schieben war weniger geil, dafür sah es auf der Fahrt richtig weihnachtlich aus.

Hier noch ein paar Schnappschüsse, zusammengeklaut von diversen Bildportalen, die uns dafür millionenschwer verklagen werden.

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Featuring Fuzz Galaxy Buzz, der uns am jenem Abend an die Wand gelegt hat.

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Immerhin Headliner auf dem Tanz-In-Den-Morgen Floor!

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Zugegeben, einen Optikbonus kriegen wir weder mit Laptop, noch mit Sänger.

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Dafür aber mit unserem Synthiespieler.

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pwnd vom DJ Pult.

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Mikroständer auch vergessen, was zu ordentlich Spott seitens Captain Maiks führte.

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Na, wo ist jetzt deine Mütze, Alter!?

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BESORGT UND EMOTIONÈLLE.

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Keiner weiß, warum ich mit dieser Wasserbirne aussehe wie 11.

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Captain Capa VOR ihrem Besuch auf dem Recar.

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Captain Capa NACH ihrem Besuch auf dem Recar.

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Da hat jemand seine Aufsichtspflicht vernachlässigt. Nächstes Jahr gibts das Recar auch mit Ballzimmer. Oder Babyklappe. Mir beides recht.

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Einmal süß gucken…

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… um einmal versifft offen zu haben.

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Zum Abschluss einmal mit dem Partyshooter Hamschti und der sympathsichen Lady Bux, die den blutigsten, härtesten Deathbombneutron Hardtechno der Welt auflegt. Außerdem stolze Empfängerin des besten Anmachspruchs der Welt. „PRIMA MÄDSCHN!“

Ganz besonderen Dank an den Pestkrause, der nochmal ordentlich in die Wunde mit dem Fettnäpfchen getreten hat und mir noch on stage sein Trendagent-Visitenkärtchen in die Hand drücken konnte. Ein paar Bilder habe ich ihm zum Dank geklaut.


4 Antworten auf “Wochenende rum + Remix”


  1. 1 click 25. März 2008 um 8:43 Uhr

    ha, feuertaufe…

  2. 2 Johnny Kasalla 27. März 2008 um 7:28 Uhr

    weniger melodie? niemals!
    wer melodien nicht mag, hat sie auch nicht verdient.

  3. 3 Pest Krause 27. März 2008 um 9:38 Uhr

    Klauschwein!

  4. 4 Veyrne 28. März 2008 um 10:37 Uhr

    Hart. Besonders die Fotos. .ashi hat ziemliche Schnullerbacken bekommen, wa? :D

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