Pepperbox Festival vorbei

Fotos gibts leider noch nicht, aber da fliegt demnächst bestimmt was rein. Tja, wie wars denn nun? Gemischte Gefühle hier bei den Captains. Der erste große Lacher kommt schon früh, als Veranstalter Benjamin überraschend zu Tage bringt: „Komisch, irgendjemand hat gesagt ihr seid arrogant.“ Haha, wir sind gut dabei und unterstreichen das Gerücht, indem wir mit Nachdruck unser Gletscherwasser und Schokoladenfondue fordern. Den Rest des Abends plagt uns die Frage, wer sowas denn in die Welt setzt. Vielleicht eine der Bands in Nordhausen, die uns nicht so gut gefallen haben. Vielleicht hat Benni aber auch Post von alten Freunden bekommen. Auweia… Die Organisation in Sangerhausen ist top, Benni und sein Team sind spitze und kümmern sich um alles. Finden wir super!
Gegen halb eins gehts rauf auf die Bühne und minimaler Trouble kündigt sich an. Dass es auf der kleinen Freilichtbühne saukalt ist, stört uns weniger und auch die Technik macht überraschend wenig Stress. Weniger witzig ist, dass kaum der erste Keyboardständer auf den Brettern steht und Curly bereits auf der Bühne angegraben wird, und unlustig ist auch, dass schon beim Intro fünf Besoffene die Bühne zertanzen. Nach dem dritten Track gewöhnen wir uns an das Löwengebrüll aus der ersten Reihe und achten nicht mehr auf „MACHT MAL SCHNELLER!!“, „HIER, HÄRTER!! WIE TOTMACHER!!“ oder „HIER MAL SO NE RICHTCHE HOUSENUMMER JETZE!!“ Abgesehen davon macht nämlich alles einen Heidenspaß. Ein junger Mann schaut furchtbar grimmig und beschwert sich über unsere Ansagen, fällt aber aus allen Wolken, als ich ihn darauf anspreche. Haha. Vielleicht hat er später nur nach Buttons gebetellt, damit er sie in einem satanischen Voodooritual verbrennen kann oder so. YEAH!! Im Rahmen der Ereignisse lasse ich den neuen Konfetti-Shooter lieber verschlossen, die Seifenblasenmaschine hat in der ersten Reihe trotzdem für Furore gesorgt. Naja, nach dreißig Minuten ist schon wieder alles vorbei, weil die Bullerei sonst vor der Tür steht. Wir verballern noch ein paar Scheiben, freuen uns, dass es doch einigen gefallen hat, nehmen uns noch reichlich Eintrittsbändchen vom „Gayclub“ mit und fahren ab.

Also abgesehen von der aggressiv-betrunkenen Sangerhäuser Technojugend alles Bestens. Danke, Pfeffibox!!

Neuer Comic unten drunter, ne?