Archiv für November 2009

VERANSTALTER MADNESS #1

Würzburg und Jena waren spitze, auch wenn das Würzburger Studentenpack (hihi) noch lernen muss, wie man ordentlich raved! Jena Haze braucht da wirklich keine Nachhilfestunden mehr.

Trotz allem ist uns ein lustiges Spiel für den Blog eingefallen. Übrigens nicht, weil wir es am kürzlich mit illustren Veranstaltern zu tun hatten, eher im Gegenteil. Die Würzburger Kamikatze Jungs z.B. sind so ziemlich das Beste, was einem als Band passieren kann! DENNOCH… willkommen zuuuuu…

Lustiges Zitatesammeln, Kuriositäten aus der Welt der Konzerorganisation. Jegliche Leserschaft sei herzlich dazu eingeladen, ihren Teil beizutragen. Gerne auch Band Madness von Veranstalterseite. Haha. Wenn sich jemand wiedererkennen sollte - absolutely no offense, Diggie. Wir machen mal den Anfang.

„So Jungs, hier sind drei Getränkemarken für jeden, viel Spaß heute!“

„Zwei Personen auf der Gästeliste!? Jungs, ihr wisst wohl nicht was ihr kostet!?“

„Wieso Mikrofone? Die bringt man doch immer selber mit?“

„Ach, das sind nur fünf Minuten zu Fuß! Ist gleich um die Ecke!“

„Nee, der Techniker muss heut selber irgendwo auflegen. Wir dachten, ihr kennt euch aus.“

„Abwarten ey, gegen 12 wird das hier richtig voll!“

„Ach ich hab total viele Leute rangeholt, die stehen alle auf Minimal!“

. . .

Bitte forführen, FreundInnen! Gnihihi.

DER KNALLER-REPORT

Eieiei, fünf Gigs in einem Beitrag, das will SCHNELL abgehandelt sein! Das dazugehörige Video ist immernoch in der Presse, also müssen wir da jetzt gemeinsam durch. Viele dumme Anekdoten, halbgare Schnappschüsse und lobhudelnde Abfeiereien folgen.

MARBURG / TRAUMA

Im Marburger Trauma finden wir uns in einem gigantischen Konzertsaal wieder, der leider zu Konzertbeginn noch gähnend leer ist. Gähnend leer ist er am Ende des Konzerts auch noch, wenn man die Studenten nicht mitzählt. Zum Glück ist alles voll von Studenten.

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So wird der Gig doch noch höchst spaßig. Maik versuchte sich dabei als Schlagerstar.

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„es ist was du füüüühlst!“

Vielleicht wären noch viel mehr Studenten gekommen, wenn nur die Eingangstür nicht so verdammt klein gewesen wäre.

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Wir lassen uns von verrückten Marburgern in die abgefuckteste Kneipe der Welt bringen. „Die gehört dem wütenden Günter, das ist der unfreundlichste Barkeeper der Welt!“ Günter hält alle Versprechen und wird prompt zu unserem Held. Bei Ladenschluss werden die Gäste mit einem Lichtstrahler im Gesicht rausgeschmissen, Bier wird nach Nase ausgeschenkt und ’ne Cola gibts nur, wenn die offene Flasche grad griffbereit steht. Ein Teil unserer Reisebegleitung hat wenig Glück. „Ach komm, Günter, für das Mädel und mich ein Bierchen!“ „Komm mir noch ein mal mit ACH KOMM und wir sehen uns draußen.“ Haha!!

Marburg wird bei Tageslicht zu unserer Lieblingsstadt. Zu meiner auf jeden Fall. Zwischen mittelalterlichen Gassen und geiler Fachwerkarchitektur gibts jede Menge geile Cafés, Shops und kulturelle Keimzonen zu entdecken. Herrlich!!

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The overview from the big Marburger Schloss is pretty awesome!!

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Maik feels like a Ritter from the middlealter.

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ME FIGHTING WITH A PIG

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we built this shitty… !!

Als wir dann auch noch auf einen Comicshop treffen und uns direkt mal eben die Taschen leerblechen ist alles geritzt. Marburg, we want you back!

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FRANKFURT / PONYHOF

Im Ponyhof in Frankfurt sind wir schon mal genau richtig. Der Laden liegt genau auf der Partymeile Frankfurts zwischen ca. 28392 Kneipen. Unter ihnen: DAS OBERBAYERN. Nächstes mal wollen wir DA hin!

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Ansonsten ist unserem Gedächtnis von Frankfurt nicht viel übrig geblieben. Wir haben vor furchtbar wenigen Leuten gespielt, den Abend aber in vollen Zügen auf uns zukrachen lassen. Vor der Bühne ein paar gutgelaunte Punks, weiter hinten ein paar wippende Mitdreißiger. Die Indie-Party danach macht Spaß, der Ponyhofchef und seine Gefolgschaft sind alle BOMBE!

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NEBULÖS, BENUSÖL!!

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CHEMNITZ / CUBE CLUB

Erstmals erproben wir unseren neuen Begleitsklaven MARIO, der uns fahren und verköstigen darf, und uns hin und wieder die Pipi-Ente entleert. Mario macht seinen Job sehr gut und verdient sich somit seinen Platz auf der Reise in die Schweiz. Gut gemacht, Mario!

Die Party im Cube Club ist sehr diskolastig, was uns als Liveband Sorgen macht. Der Auftritt geht trotzdem gut über die Bühne, ein paar Verpeilte haben immer ihren Spaß.

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Wir hingegen haben danach im Backstage sehr viel Spaß damit:

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Der Rest des Ladens, ich schwöre – 99% der anwesenden Sachsen, muss stockbesoffen gewesen sein. Hin und wieder taumelte ein Trupp ganz verkorkster in den Backstage um wild um sich zu brüllen. Eine Dame, die jedes mal entgeisterter durch den Raum blickte, besuchte uns gleich mehrmals, um nach dem Rechten zu sehen.

Immerhin gibt es danach noch Dancefloor Love Deluxe.

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BASEL / HIRSCHENECK

Fahrsklave Mario prügelt sich wacker durch den Stau und ärgert uns zwischendurch mit seiner Kamera. „NEIIIN SCHON WIEDER GEBLITZT.“ „Haha. Ich wars. :( Sehr lustig, Mario!!

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Wir freuen uns, wieder dort zu sein, nachdem wir den Laden und uns schon Anfang des Jahres gut zerlegt haben, als Rathos SM und Pante Grenate und dorthin verschleppt haben.

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Hier sehen wir auch mal Mario Hottehüh.

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Wir spielen als Live-Act zwischen großartigen DJs und fürchten den Miserfolg. Weit gefehlt. Der Gig in Basel soll der bisweilen fetteste des Jahres sein. Die SchweizerInnen sind komplett am abdrehen, schreien sich die Sehle aus dem Leib und springen auf der Bühne rum. Überall wird geknutscht und gesoffen, dass es nicht mehr feierlich ist. Wir könnens kaum fassen und spielen, bis nix mehr geht. Wir erkennen außerdem ganz viele Leute vom letzten Mal und freuen uns über zwei-drei Menschen in zu kurzen Captain Capa T-Shirts. Die nächsten werden besser, promised!

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Das muss erstmal verkraftet werden! Viel Zeit für sightseeing bleibt am nächsten Tag nicht, aber ein paar Eindrücke aus Renates Lieblingsstadt soll es geben:

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WIESBADEN / SCHLACHTHOF

Auf der Fahrt nach Wiesbaden will Maik nur pennen. Wir lassen ihn nicht.

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Wir kommen als letzte Band im Schlachthof an, weil wir so getrödelt haben im Schokoland. OOPZ!! Dafür gibts keine Soundcheck. Auch gut. Inzwischen sind wir an Proffessionalität kaum zu überbieten, weshalb wir blind aufbauen und taub soundchecken können. Keiner von uns kann fassen, dass Coheed And Cambria von den selben Tellern aßen, wie wir. Weshalb wir alle den Boden küssen. Auch Marios Freundin besucht uns und küsst den Boden.

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Vor uns spielt eine alte Stehlampe. NICHT GANZ!! Vor uns spielen u.a. die verrückten Les Trucs! Außerdem Blue Screen of Death und Bionic Ghost Kids. Zwischen den vielen schlauen Leuten kommen wir uns im Backstage ziemlich dumm vor und reden trotzdem mit. Les Trucs jedenfalls zerlegen den Laden mit vertracktem Noiseelektro, überraschen zwischendurch aber mit umwerfenden Chiptune Melodien! Wir sind begeistert und trauen uns kaum mehr auf die Bühne. Aus Gründen! Der harte Kern, der sich noch vor uns traut, statt in die fünf Meter entfernte Indie/Elektro Disse auszuweichen, weiß noch, wie man tanzt, weiß aber auch, wie man sich zwischendurch bei der Band unbeliebt macht. Aber das können wir andersrum ja auch ganz gut. Ein paar Versprengte drehen den Spieß um und bekunden uns ihre Langzeitliebe. „Nehmt meinen Becherpfand als Zeichen der Liebe!! Ich heiß übrigens Möse!“

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Nach dem Gig wende ich mich schnell meiner neuen Lieblingsbeschäftigung zu. FRESSEN.

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Das wars auch schon. Fünf wundervolle Nächte an drei wundervollen Wochenenden. Jetzt ein paar Tage Pause und nächste Woche ab nach Österreich! Premiere!!

LOVE!