Archiv der Kategorie 'Tagebuchquark'

DAS MACHT MICH AGGRESSIEF

BOAH BIN ICH AGGRO!!!

1. FINDET FENRYL MEINEN BLOG SCHEISSE
2. WAREN NUR 30 MANN BEIM MATULA + NEIN NEIN NEIN KONZERT
3. GEHT MIR DIESE KACKSINGLE DER TING TINGS VOLL AUF DEN SACK EY

ICH PLATZE, ECHT!!!

Diplomatisch betrachtet:

1. Ein bisschen muss man Fenryl ja recht geben! Das war schon geil früher mit Kritzelscheiß im Blog und dummen Geschichten und so. Vielleicht kann man das hier irgendwie wieder rüberbringen oder so. Mehr Privatscheiß für Credibility-Abzüge und hin und wieder doch mal wieder kritzeln. SCHAUMERMA!?

2. Sind 30 Mann immerhin mehr als 10 und wenigstens das Konzert an sich war ja wohl Hammer. Stimmung davor und danach vielleicht etwas underkühlt aber vielleicht waren wir da auch selbst Schuld dran. Zu wenig Frühstück besorgt halt und zu wenig Leute bestochen. NO GO NO GO.

3. Was für ein schreckliches Lied. Calvin Harris Remix geht aber, wat sonst, klar.

CAPTAIN CRAPA NEWSFLASH: Sticker und Buttons bestellt. Wer braucht schon 6000 Sticker ey!? Mit cooler neuer Zurück-in-die-Zukunft Designlinie. Bald auch auf MyspaceVZ, nä!?!?

SUPER NEWSFLASH: Ich hab bei Der Ashikaka ’nen neuen Song hochgeladen. Super ist, dass Captain Capa den Track live auch mitbringen können, wenns gewünscht wird. Nur eben im Superduperhardcoretechno-Format. FÄTT.

Na hier nochmal Matula Foto mit Ashi und Luftgitarre am Rand.

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Diese Woche viel arbeiten. Aua, aua!!

-> HAHA, was ein scheiß Eintrag, Fenryl wird AN DIE DECKE GEHEN!!! SUPER!!!

Wochenende rum + Remix

VORWEG: Tomarcte hat einen absolut herrlichen Kids On Fire Remix gemacht, den man sich auf seinem Myspace und in seinem Blog anhören kann. Wir sind von den Socken und haben uns sofort in das Ding verliebt. Checkt das aus!!

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WOCHENENDE RUM:

Zum Glück, Freunde, zum Glück. Freitag und Samstag Double Action Captain Capa… alles sehr anstrengend, weil: beides Technopartys. Kleine Technoparty am Freitag: sehr angenehm aber lehr, große Technoparty am Samstag: weniger angenehm aber voll. Aber von vorn…

An beiden Tagen haben wir nach Fuzz Buzz gespielt, der überraschenderweise auf einmal ein unfassbarer DJ ist. Freitag wollte der Laden einfach nicht rollen, obwohl diesmal einfach alles richtig gemacht wurde. Ich versteh das nicht. Line-Up gut, Location gut, Preis unfassbar, trotzdem kaum mehr als 60 zahlende Männekens. Mit unserem Auftritt sind Maik und ich sehr zufrieden, das hat wunderbar geklappt mit dem „Liveset“, auch wenn der Funken nicht bei allen übersprang. Im Vergleich zum nächsten Abend war das trotzdem schon irgendwie die Übungseinheit. Da wurde es nämlich richtig gruslig.

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Man stelle sich das mal vor: Elektro-Party mit 3000 BesucherInnen (die Türen gingen 00:30 oder so zu) und alle haben sie abstruse, aufwendig geschneiderte und trendig gefärbte Frisuren. Geschätze zehn davon haben in ihrem Leben schon einmal ein Konzert gesehen. Zwischen 59 Elektro-DJs ist es da natürlich nicht einfach, die Hansel auf dem kleinen Floor mit eigener, hausgemachter Musik zu begeistern. Vor allen Dingen nicht, wenn Fuzz Buzz uns vorher mit seiner „Auf-die-Fresse-Taktik“die Show stielt. Den dürfen wir einfach nicht mehr vor uns lassen. Der Raum ist von hinten bis vorne gefüllt, die Leute schreien, werfen Becher durch die Luft, reichen ihre Hände zum DJ und sind völlig am Abdrehen. Götz hoffentlich auf Wolke Sieben. Nur die Bärenmaske hat gefehlt.
Wir sind derweil besorgt um Steckdosenplätze und Bühnenplatz, können unser Equipment aber irgendwie auf den Tisch kloppen. Alle Geräte klitschnass, weil draußen kalt und drinnen heiß. Maik erklärt mir später die physikalischen Abläufe des Kondensierens. Ich verstehe! Wir beginnen mit unserem neuen Alarm-Intro, das ebenso gut basslastig auf die Fresse gibt und sind überrascht – es funktioniert. Die Menge bleibt euphorisch und feiert uns gut ab. Als ich das Mikro in die Hand nehme, ist alles vorbei – Stimmung in unfassbarem Zustand. Der Hammer!
Schade, dass bei Adolescence alles in sich zusammen fällt. Der Track ist zu schnell, zu weich, zu ravig – zu viel Melodie. Der Raum ist in REKORDSCHNELLE leergespielt. Unsere neuen, bassigen Technotunes kommen super gut an, der Raum füllt und leert sich im 10-Minuten Takt. Ein harter Kern sieht sich das Spektakel von Anfang bis Ende an, ein paar sind sichtlich erfreut. Schade, dass nach wenigen Songs der erste DJ Stress macht und Maik während des Spielens vom KORG drängeln will. „Hier, in fünf Minuten bin ich!“ „Nee, nee, verzögert sich alles!“ Naja, Chef geholt, alles klar. Der DJ ist weg, die schlechte Luft bleibt. Auraes Union Race Remix bleibt fast instrumental, weil ich unter dem Pult am abkacken bin und trinken muss. Irgendwer muss mir mal Atem- und Singübungen beibringen. Oder gesundes Essen geben. Danach den ganzen Krempel durch tausende von verschwitzten Gelfrisuren mit Muskelshirts tragen und im völlig zugeschneiten Testarossa verstauen.
Trotz allem – eine wirklich spannende Erfahrung, und so in der Art würden wir das wohl auch nochmal machen. Dann aber mit weniger Melodie, weniger Aufwand und weniger Stress. Laptop hin, Effektgerät dran, Mikro an, ab gehts. Die Rave-Pop-Tracks kriegen eine Techno-Bass-Kur und dann probieren wir das zum nächsten Event nochmal, wenns genehm ist.

Das wahre Highlight der Nacht waren allerdings die Stunden zwischen Auftritt und Heimreise. Wir haben einfach die ganze Zeit damit verbracht, im Backstage Idioten zu kommentieren und dazu imaginäres Popcorn zu futtern. Besser als jeder DVD Abend, ungelogen. Früh um Sechs dann Karre aus der Scheiße schieben war weniger geil, dafür sah es auf der Fahrt richtig weihnachtlich aus.

Hier noch ein paar Schnappschüsse, zusammengeklaut von diversen Bildportalen, die uns dafür millionenschwer verklagen werden.

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Featuring Fuzz Galaxy Buzz, der uns am jenem Abend an die Wand gelegt hat.

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Immerhin Headliner auf dem Tanz-In-Den-Morgen Floor!

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Zugegeben, einen Optikbonus kriegen wir weder mit Laptop, noch mit Sänger.

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Dafür aber mit unserem Synthiespieler.

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pwnd vom DJ Pult.

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Mikroständer auch vergessen, was zu ordentlich Spott seitens Captain Maiks führte.

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Na, wo ist jetzt deine Mütze, Alter!?

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BESORGT UND EMOTIONÈLLE.

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Keiner weiß, warum ich mit dieser Wasserbirne aussehe wie 11.

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Captain Capa VOR ihrem Besuch auf dem Recar.

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Captain Capa NACH ihrem Besuch auf dem Recar.

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Da hat jemand seine Aufsichtspflicht vernachlässigt. Nächstes Jahr gibts das Recar auch mit Ballzimmer. Oder Babyklappe. Mir beides recht.

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Einmal süß gucken…

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… um einmal versifft offen zu haben.

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Zum Abschluss einmal mit dem Partyshooter Hamschti und der sympathsichen Lady Bux, die den blutigsten, härtesten Deathbombneutron Hardtechno der Welt auflegt. Außerdem stolze Empfängerin des besten Anmachspruchs der Welt. „PRIMA MÄDSCHN!“

Ganz besonderen Dank an den Pestkrause, der nochmal ordentlich in die Wunde mit dem Fettnäpfchen getreten hat und mir noch on stage sein Trendagent-Visitenkärtchen in die Hand drücken konnte. Ein paar Bilder habe ich ihm zum Dank geklaut.

Tageszeitungsdillema

Okay, dass wir so ziemlich die beschissenste Tageszeitung Deutschlands haben müssen, ist ja nix neues. Dass die Thüringer Allgemeine aber eine durchaus amüsante Web-Präsenz hat, war mir neu. Da gibt es diese geile Rubrik vom Trend-Agent, wo man sich dann immer die heißesten Pics von den heißesten Partys reinziehen kann!! Wie das zum Beispiel:

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Jawoooll!! Die derbsten Feten und Events!! Kindermord in Buxtehude, Massenbrand in Wurstburg! Aber wir verzeihen diesen strukturellen Fehltritt – immerhin sind die restlichen Partyfotos ERSTE Sahne. Hier ein großartiger Schuss aus der „Flirty Dancing Party“ unserer Dorfdisse.

Da geht der BEAT!! Also Leute, was lernen wir? Um ZWEI Sachen einen Bogen gehen: Dorfdi… ääh, Clubzone Sax und die TA. Aber bei denen wechseln immerhin auch „350 Erbsensuppen ihren Besitzer.“ Formulierungen, die das Leben schreibt. Nebenbei noch jeden Tag bebildert über Soldaten berichten und möglichst fett gedruckt unterbringen, wie stolz wir hier im Kyffhäuserkreis auf unsere beschissenen Kasernen sind.

Ich komm da bestimmt nochmal drauf zurück, wenn ich wieder aggro bin. Morgen gehts erstmal auf die Bühne, juchu!! Heute Abend Proben mit Maik und Samstag dann ÜberBOOM auf dem Recar. Wir spielen dort übrigens ziemlich zur Primetime: 02:00. Geil!

Strezzz und Nostalgia

VORWEG: Cool – Säge von Juri Gagarin mit Cobretti Shopping Paket.

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Wir platzen!! Eigentlich würden die Captains viel lieber den ganzen Tag an ihrem Live-Set arbeiten, um nächste Woche eine richtig schöne Show abzuliefern. Leider ziehen uns die Fänge der Erwerbstätigkeit in einen schier endlosen Strudel der Lustlosigkeit. Das ist ein bisschen traurig, zumal die Grafikprojekte, die grad auf meinem Tisch liegen allesamt sehr spannend sind, und ich mich gerne voller Tatendrang und Liebe zum Detail dranwerfen würde, momentan aber tierisch Druck machen muss. Jetzt probier ichs mal mit durchkalkulierter Ordnung und richtig bösen Deadlines. Maik steht derweil nach wie vor jeden Tag an seinen Schaltschränken und verdrahtet irgendwelchen Stromkack. Ich hab nie verstanden, was der Junge da genau treibt, aber es scheint schweißtreibende Arbeit mit Muskelaufbau zu sein. Ich bin trotzdem zuversichtlich und sage – wir kriegen das hin. Nächsten Freitag kann man uns dann mit neuen Songs im Gepäck im Frankenhäuser White Pig begutachten, einen Tag später dann nochmal zur ultimativen Elektroparty in Sondershausen.

So, jetzt hänge ich einfach mal ’nen Draft an, den ich neulich irgendwann geschrieben hab, und für lesenswert befinde:

Kennt ihr das? Plötzlich kriegst du so ’nen richtig derben Schub Nostalgie in die Birne und denkst, es ist 1995 oder so? Ich surfe grad auf der Homepage meiner alten Grundschule rum, der Hammer. Ihr müsst das dringend mal ausprobieren: so alte Orte wieder aufsuchen. Ich war irgendwann letztes Jahr mal kurz in der Schule, das ist ja ein unfassbares Gefühl. Da schluckt dich diese 90′er Jahre Atmosphäre direkt auf und drückt dich wieder in die Kinderschuhe. Das riecht noch genau wie früher und die Soundkulisse tut ihr Übriges, wenn da eine Horde Kids durch die Flure stürmt. Klar, wo früher so Litfasssäulen mit selbstgemachten Plakaten über die Kelly Family oder Caught In The Act hingen, kleben jetzt Bill und Tom oder Richie von US5, aber das nimmt sich ja nicht viel. Könnt ich mich reinsetzen in so Schwelgereien.
Das Internet macht uns die Sache schon wesentlich einfacher. Die alten Videoclips gibts alle bei Youtube, auch wenn es durchaus spannender ist, sich die alten aufgenommenen Tapes mit Fuzz Buzz im Videorekorder reinzuziehen, und die Leute von früher kann man prima im wasweißich-VZ aufspüren. Auch die alte Schule wird interaktiv im Netz – besonders genial finde ich den Kummerkasten der Grundschul-Website.

bätmän: ich finde hausaufgaben doof

Ronja: Ich möchte nicht das Jerremy immer so rumschreit.

Ronja: Ich finde es nicht Schön von Steven I. das er uns ergärt und sich mit anderen prügelt.

???: Ich finde Hausaufgaben auch blöd die versauen einen nur die Freizeiz!

???: Ich meine Freizeit nicht Freizeiz.

Anonymo: TANJA SCHULZE LIEBT PASCAL VIELL

Anonymo: Hey,Pascal ist doch total der Louser. Der hat doch heute tatsächlich sein BABYNINJA KÖSTUM MITGEBRACHT UND DER Knaller ist er hat alles andere vergessen

maxi: @anonymo: olle petze!
Anonymo: Maxi, wenn du Pascals Freund bist, dann knutsch gleich mit ihm

maxi: haben wir schon. na und!

tja: ich liebe robert

Ich find das unschlagbar. Zur Feier des Tages, in loving Memory oder so – ein Hit meiner Grundschulzeit.

Aurae remixt Captain Capa

Schon wieder Remix-Alarm! Geil! Während Maik und ich an unserer Live-Show inklusive Intro und Interludes arbeiten, hat sich Aurae, eine alte Foren-Bekanntschaft, an den Spuren zu UNION RACE zu schaffen gemacht, und einen unfassbaren Remix gebastelt. Wir würden uns wundern, wenn sein Track es nicht auf die Trance Sensation Vol. 74 schafft. Ich sehe die billig animierten 3D-Delfine in der TV-Werbung schon vor mir… sein Remix ist allerdings alles andere als billig und wir finden das Stück jetzt auch offiziell besser als das Original. Wir werden Auraes Version sicherlich irgendwo unterbringen, weshalb es hier erstmal nur eine Kostprobe gibt. Ich weiß auch grad garnicht, ob der noch irgendwas dran machen möchte. Wir sagen: reicht so, Hammer!

Captain Capa – Union Race (Aurae Remix)

Der junge Mann weigert sich leider, sich ein Myspace-Künstlerprofil zuzulegen, aber wer sich mit ihm in Kontakt setzen will (der Kerl arbeitet unsagbar schnell!) kann das hier tun: http://myspace.com/auraemmx Danke, Alter!

Neben der Freude über den ersten geremixten Capa Song schieben Maik und ich grad gut Frust. Ich glaube wir saßen gestern fünf Stunden an zwei Minuten Musik, und die sind noch lange nicht atemberaubend geworden. Kann es nicht irgendwo so ’nen Regler für „DRUCK“ beim Produzieren geben? „Wir brauchen da viel mehr Druck Alter!!“ „Ja, ey, dreh mal Druck auf 100!“ Schade. Wir sind trotzdem zuversichtlich und glauben, die Konzerte im März werden sehr geil. Wenn uns das gemeine Technopublikum nicht gehörig in den Arsch tritt, weil wir nicht ins Solarium gehen.

Sagt mal, was ist eigentlich mit Myspace los? Da kriegt man ja Agressionen. Ich find Bulletins immer super und so, das liest sich am Arbeitsplatz so schön zwischendurch. Aber wer hat denn diesen Trend erfunden, ständig versteckte Insiderbotschaften per Rundbrief durchs Netz zu hauen? Ich will doch nicht wissen, wer bei wem am Wochenende gepennt hat und die tausend beknackten Fragebögen am Tag machen auch niemanden sympathischer. Da hilft dann auch der neue Profilsong nicht. Aber was beschwer ich mich, wir sind ja Teil dieser Maschinerie, die in den letzten Jahren ordentlich dafür gesorgt hat, dass man Musik nur noch aus XYZs Profil kennt. Oder aus der Werbung. Scheiße, hier!! Ein großer Mann hat einmal gesagt „Myspace verstümmelt intensives Leben.“ Ich muss ihn mal fragen, ob er davon ein T-Shirt möchte.

YEAH!