Archiv der Kategorie 'Tagebuchquark'

Carmen Electras neuer Lover

[UPDATE] Scheiße hiää, da muss eigentlich ‚n Bild von Maik in dem Buch erscheinen, aber irgendwas funktioniert da nicht. Scheiße!! War voll lustig, jetzt fehlt voll der ganze Gag.

ER ist René

Endlich ist es uns gelungen, ein Foto des sagenumwobenen Herren zu ergattern, der uns – wenn auch unfreiwillig – zu Plattenmillionären machte, indem er uns – genauso unfreiwillig – die Vocals zu „Ich Bin René“ einsprach. Captain Capa proudly presents Michael Gattermann!

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So sehen Menschen aus, die es sich zum Hobby gemacht haben, am Wochenende Schulmädchen zu terrorisieren, indem sie ihnen mit Hilfe von Muttis Weihnachtsgeschenk – dem Wochenendtarif von O2 oder so – ordentlich Feuer unterm Arsch machen. Immerhin war der junge Mann damit nicht ganz unbeteiligt an der Entwicklung unserer Kapelle, hat halt alles auch was positives. In Acht nehmen müssen wir uns jetzt aber trotzdem – der ist nämlich jetzt Hardcore! Hab ich auch nicht gewusst, verrät er uns aber im Internet.

Was ich mag:
HARDCORE FOR LIFE!!!!!!!!!!!!!!!!

Was ich nicht mag:
Sagen wirs ma so es müsste eigentlich heißen:
ICH HASSE: Drogen jeglicher Art, Nazis, Itzer, Angeber

Über sich selbst:
Ich bin 1,76m groß, wiege 70kilo(kein fett glaubt es, siehe foto) und bin
STRAIGHT EDGE!!!!!!!

Lieblingsbücher:
nene lass man

Das ist ja das geile an Social Network Plattformen – man muss die Leute garnicht mehr bloßstellen, die kriegen das auch super alleine hin.

Zur Feier des Tages gibt’s heut „ICH BIN RENÉ“ komplett von vorn bis hinten direkt vom Album gerippt als Download. Könnt ihr mal sehen.

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Machts besser!

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Eigentlich hätten wir das viel krasser feiern müssen! Nach monatelangem Verschieben und Rumdrücken stand ich am Freitag dann halt doch auf den LETZTEN DRÜCKER im KWEA Erfurt. Ungeil. Die nette Dame im Personalgespräch war super drauf. Hat mir sämtliche Entschuldigungs-Emails vorgelesen, die ich im letzten Jahr so vorbeigeschickt hab. „Konnte sie leider telefonisch nicht erreichen… AHA, AHA, das glauben Sie doch wohl selber nicht, Herr Naumann!?“ Richtig sauer war sie, als ich ihr nicht sagen konnte, wie der Beruf speziell heißt, den ich gerade ausübe. Ich meine… Integrationsförderprojektleiter hatten die nicht in ihrer Liste, und Angestellter war ihr zu doof. Dafür hab ich sie mit tausend Strichen in 120 Sekunden skizziert.

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Wie auf dem Bild bereits angedeutet, richte ich an dieser Stelle tausend Dank in Richtung knapp über der Gürtellinie: dass man mir in den ersten vier Jahren meines zauberhaften Babylebens an der Niere rumgeschnippelt hat, scheint eben doch noch, zu was gut zu sein. „Na wenn das so ist, können wir uns das Wiegen und Messen eigentlich sparen, Herr Naumann.“ Eiskalt ausgemustert und zufrieden nach einer Stunde wieder weg da.

Dabei ist mir wieder ’ne super Filmidee gekommen: ER voll das Sensibelchen und anti-military und so, sitzt grad im KWEA und versucht, ausgemustert zu werden, als plötzlich das Land angegriffen wird und BOOM BÄNG und er von der Army voll traurig einfach reingezogen wird in das Tohuwabohu. Oh mann, ihr macht mich fertich.

Apropos geile Filme… gefeiert haben wir den Scheiß trotzdem! Im Kino! Cloverfield, ey! Ein Hammerstreifen. Der Abrams ist ein verdammter Gott. Alle reingehen! Genug Ausrufezeichen, muss aufhören, das wird hier alles zu intim.

Maik und Curly auch begeistert. So muss das sein. Iiihr macht mich fertich.

UPDATE: Scheiße, traurige Nachricht, ganz vergessen. Maik und ich hatten eigentlich geplant zu Lewes Audiolith-Party nach Hamburg zu fahren und ein bisschen Mucke zu machen. Ein Cuttermesser hat Maik allerdings ’nen Strich durch die Pfote (sieht eklig aus, zwischen Daumen und Zeigefinger direkt rein) und unserem Plan damit einen durch die Rechnung gemacht. Große Scheiße. Wir sind jetzt traurig und hoffen aufs nächste Mal.

Treffen der Giganten

Manchmal haben Maik und ich einfach Glück. Auf einem kleinen, zerlumpten Klebezettel haben wir uns notiert, wo’s langgehen soll, wenn wir erstmal in Halle sind, um Der Tante Renate und Cobretti Ruhr Chef Pathos FM zu treffen. Leider waren wir kaum hinterm Ortseingangsschild, als uns die riesige Betonstadt komplett verschluckt und in sich verschlungen hat. „Ääh also Franzi meinte irgendwie von der Hochstraße runter auf die große Straße.“ Schade, dass in Halle so ziemlich alle Straßen relativ hoch und groß sind. Aber wie gesagt, es gibt so Tage, da haben wir Captains einfach DEN Riecher. Zettel weggeschmissen, einmal die Dame an der Tanke gefragt und schon sind wir – wie von Geisterhand geführt – vorm Ziel. „Mädels, wo ist denn hier das Uni… oh, okay.“ Peinliche Aktion, direkt unterm Unikum-Schild nochmal dach dem Weg zu fragen. Au backe!!

In der unfassbar kleinen Studentenkneipe dann ein-zwei Mixbiere für Männer ohne Eier gekippt und dann war schon die Hölle los. Erstes Zusammentreffen mit unserem Schirmherr PathosFM und ein weiteres mit dem Mann, den wir später in Interviews unseren Mentor nennen müssen. Tante Renate spielt wieder gewohnt geil, hat plötzlich viel mehr Gitarrenparts als sonst, spielt wenig vom aktuellen Album und zeigt sich experimentierfreudig. Leider ist es so eng, dass tanzen nicht so richtig machbar ist, und viele haben auch nicht so Bock auf Elektrobolz, wies aussieht. Die muss Renate mit seiner aufgepimpten Version von Reign In Blood locken. Das klappt!

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Pathos verschanzt sich derweil hinter einem Berg aus Ashitaka-Designs… äh nee… also hinter seinem Cobretti Webshop und verkauft Merch. Durch aggressive Direktwerbung können Maik und ich eine Captain Capa CD an die nette Bardame verkaufen, der Handel wird zur ersten Autogrammstunde.

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Wir bekommen unseren fairen Anteil des CD-Verkaufs. Der Chef regelt das…

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… und wir dürfen 10cent behalten. Cobretti – Music for people!!

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Maik und Renate sind amüsiert und essen Schlümpfe, mit denen Renate noch lange zu kämpfen hat.

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Zu guter letzt noch ein Wahnsinnsschuss von Pathos und seinen Zöglingen.

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Maik und ich sind dann ziemlich fertig zurück nach Hause getuckert, ich glaube ich bin zwischenzeitlich wieder eingenickt. Das darf nicht passieren, das ist für den Fahrer immer voll die Hölle!! Da schmeckt sogar der Ranger scheiße. Was bleibt sind ein paar tolle Erinnerungen mehr, eine Hand voll krasser Fotos, ein Cobretti-Werbespot mit Captain Capa (bald!) und der Satz des Abends…

„Ich werd nicht fertig, ey, du hast die Escapado produziert!!“

Jetzt bloggt die dumme Sau schon wieder

Ein geiles Gefühl!! Irgendwann Mitte 2007 hab ich aus einer unergründlichen Mixtur aus Zeitmangel und Lustlosigkeit mein Lieblingshobby schlechthin an den Nagel gehangen: bloggen. Das fand scheinbar nicht nur ich ein bisschen traurig – das Geschrei war groß. „Uuuh!“ und „Aaah!“ und jetzt bin ich halt doch wieder da. Aber jetzt stellen wir die Scheiße mit dem immer witzigen Ashi und den lustigen Bildchen mal etwas in den Hintergrund, das fetzt doch nicht mehr. Aber klar, kritzeln tu ich auch und überhaupt bleibt am Ende eh wieder alles beim alten. Hier, frischen Wind gibts trotzdem.

Ab jetzt ist das nämlich nicht nur der unfassbare ASHIBLOG sondern nebenbei und gleichzeitig auch der offizielle CAPTAIN CAPA Blog. Das ist meine neue Elektrobänd, hören kann man uns DA, kaufen kann man uns DA und von uns lesen kann man zukünftig immer hier. Ansonsten gibts jetzt hier auch immer heiße Ausschnitte aus dem von Zeitdruck geschundenen Leben eines Mannes, der seine Freizeit der Erstellung von grafischer Arbeit widmet und daran eines Tages stirbt.

Schön auch, dass ich ab jetzt wieder lieblos hingeklatschte Comics posten kann. Heute erst entstanden – mein Papst. Eigentlich wollte mein Homie Götz nur, dass ich ihm für irgendein Erzieher-Plakat ein paar Krixeleien mache. Wir hätten das nur nicht zusammen machen sollen. Sowas kommt von sowas.

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Aufs Plakat geschafft hats dann der hier.
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Ich war von ANFANG AN für Nummer zwei!!

Okay, super erster Beitrag!! Die Leserzahlen von 2006 werde ich damit auf jeden Fall VERDOPPELN. Morgen gibts Neuigkeiten von Captain Capa und ihrer selbstlosen, nervenzermürbenden Aufgabe, neue Songs aufzunehmen. Gefährlich!!